WIR SIND EIN TEIL DER ERDE
Die Botschaften der NaturvölkerIndianer, Maori, Aborigines, Pygmäen und viele andere Naturvölker sorgen sich um die Zukunft der Erde. Sie sind jetzt bereit, das uralte Wissen ihrer Vorfahren weiterzugeben, um die Welt und die Menschheit zu retten. mehr...

Die Rede des Häuptlings Seattle vor dem
Präsidenten der Vereinigten Staaten von
Amerika im Jahre 1855 mehr...
Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk
heilig, jede glitzernde Tannennadel, jeder
sandige Strand, jeder Nebel in den dunklen
Wäldern, jede Lichtung, jedes summende Insekt
ist heilig, in den Gedanken und Erfahrungen
meines Volkes. Der Saft, der in den Bäumen
steigt, trägt die Erinnerung des roten
Mannes.
Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer
Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den
Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen
diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des
roten Mannes Mutter. Wir sind ein Teil der
Erde, und sie ist ein Teil von uns.
Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern,
die Rehe, das Pferd, der große Adler sind
unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die
saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys
und die Menschen, sie alle gehören zur
gleichen Familie.
Wir sollten mit der Erde leben lernen. Wir sollten demütig die Gaben annehmen und weitergeben, die uns ein Leben auf diesem Planeten ermöglichen. Über die gefährliche Illusion, dass wir Menschen das Raumschiff Erde selbst steuern, alles im Griff hätten, dazu einige Gedanken.
Könnten wir mit vereinten Kräften unsere eigene Natur ändern und gute Verwalter, freundliche Gärtner werden, die Sorge tragen für alle Lebewesen dieses Planeten? Ich glaube, dass bereits diese Frage viel Hybris verrät. Selbst beim Management unserer selbst und unserer Institutionen haben wir kläglich versagt.
Wollen wir überhaupt die Verwalter der Erde werden? Wollen wir volle Verantwortung für ihre Gesundheit und Stabilität übernehmen? Es gäbe wohl kein schlimmeres Schicksal für Menschen, als diese hoffnungslose Aufgabe als Manager erfüllen zu müssen - verantwortlich zu sein für das Funktionieren des Klimas, die Zusammensetzung der Ozeane, der Luft und des Bodens. Bevor wir die Schöpfung demontierten, war dies alles ein Geschenk Gaias gewesen.
James Lovelock
Das Leben auf diesem Planeten ist jeden Tag ein Geschenk.
Es könnte auch anders sein!
Es raucht und dampft im Yellowstone- Nationalpark im Nordwesten der USA.
Das ist normal. Doch ungewöhnlich ist das Ausmaß der vulkanischen Aktivitäten, die derzeit gemessen werden. 18 Zentimeter hat sich seit 2004 die Erde angehoben, und die Seen der Regionen haben sich erwärmt: Symptome, die bei den Geologen Stirnrunzeln verursachen.
Denn unter dem Yellowstone- Park döst der größte Vulkan der Welt. Ein Ausbruch wäre die ultimative Katastrophe. Nordamerika würde meterhoch unter Asche versinken, und Rußpartikel würden die Sonne so sehr verdunkeln, dass es auf Erden eisig würde.